Genussreisen

Tag 9 und 10
Mittwoch, Donnerstag

Die Ligurische Küste ist ein Traum für Cabrio-Fahrer. Am Nachmittag schlendern wir durch la Spezia und holen uns Appetit auf Cinque Terre. Cinque Terre wir kommen. Mit fast leerem Tank. Christoph muss unbedingt die Serpentinen nach Vernazza ausprobieren – macht ja so viel Spaß mit dem Cabrio – ich hingegen sterbe tausend Tode bis wir endlich unten sind. Und dann erklärt mir Christoph, dass unser Tank fast leer ist.

Eigentlich war unser Plan in Vernazza zu übernachten. Gott sei Dank haben wir nichts gebucht. Hier ist die Hölle los. Touristen über Touristen strömen vom Bahnhof zur Ortsmitte und das selbst noch am späten Nachmittag. Wir schauen uns den Ort an, trinken einen Espresso und sind uns nach einer halben Stunde beide einig, dass wir hier auf gar keinen Fall bleiben möchten. Also fahren wir die Serpentinen wieder nach oben. Gott sei Dank reicht das Benzin.

Durch Zufall entdecken wir Porto Venere. Ein wunderschöner Ort, der sogar ein Hotelzimmer für uns bereithält. Parken müssen wir außerhalb und dann in der Hitze fast eine halbe Stunde zu Fuß gehen. Aber das lohnt sich allemal. Wir bleiben zwei Nächte, weil es uns hier außerordentlich gut gefällt! Porto Venere ist genauso eng an den Hang gebaut, wie Cinque Terre. Auch hier darf im Ort kein Auto fahren. Den Ort zu erkunden ist ganz schön anstrengend.

Enge Gässchen führen Treppauf Treppab durch den Ort bis hin zum Aussichtspunkt. Von dort kann man nach Cinque Terre sehen. Kulinarisch sind wir hier wieder am richtigen Ort. In den engen Gässchen gibt es so viel Leckeres zu entdecken. Am ersten Abend essen wir in einem ganz kleinen italienischen Ristorante. Im Gespräch mit dem Ober stellt sich heraus, dass er etwas Deutsch spricht. Er empfiehlt uns die einfache, traditinelle Küche – Pasta mit Pilzen. Zufrieden bummeln wir durch den kleinen Ort und entdecken noch eine schöne Strandbar. Hier genießen wir noch einen Schlummertrunk. Ich natürlich Prosecco, Christoph einen aromatischen Weißwein.

Fortsetzung folgt…

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